Down Under - ein Traum für Surfer?
... um es kurz zu machen: JA! ... Australien ist ein Traum für jeden Wellenreiter. Das liegt sicherlich an den unzähligen Surfspots und den vielen Surfern überall, die leicht an den vielen Boards auf den Autodächern zu erkennen sind. Auch das warme Wetter, die endlose Sonne und die super Wellen an den Küsten und den Surfspots sind die idealen Zutaten für den idealen Surfurlaub. Aber Australien bietet einfach noch viel, viel mehr und das in fast jeder Sicht, die für einen Surfer und Surfreisenden wichtig ist:
- Atemberaubende Landschaften
- viele Surfcamps und Surfschulen
- eine irre und leicht zu entdeckende Teierwelt
- nette Nenschen ohne Ende
- leckerstes Essen zu echt zivielen Preisen
und, und, und ...
Fazit: Australien ist für Surfer ein: "Must Have!"
Aber nun für die interessierten Surfurlauber, der einmal eine Surfreise nach Australien unternehmen möchte etwas genauer:
Die Anreise in den Surfurlaub nach Australien:
Die lange Anreise hielt mich von einem Trip ins ferne Land der Känguruhs immer ab - und es dauert wirklich lange: 21 Stunden reine Flugzeit. Da kein Flieger die Strecke in einem Rutsch schafft, bietet sich ein Stopover in einer asiatischen Metropole an: z.B. Singapur, Bangkok oder wo auch immer. Teilweise kann man diese für sehr kleines Geldl oder sogar auch gratis hinzubuchen! Auf diese Art versuchen die Airlines ihre Auslastung zu steigern!
In jedem Fall sollte man sich informieren, welche Sitzabstände in welchen Airlines verfügbar sind, denn nicht immer ist der beste Preis für Surfer auch die beste Lösung, denn 5-7cm mehr Beinfreiheit sind nach 20 Stunden Flug einfach Gold wert. Auch bei der Mitnahme des Sportgepäcks gibt es Unterschiede, also am besten vorab richtig informieren, damit es später keine bösen Überraschungen gibt, oder am besten gleich bei einem Surfreiseveranstalter buchen. Die meisten Flüge gehen für die Surfer nach Sydney, Melbourne oder Cairns. Beachtet, dass die Distanzen in Australien riesig sind und die Straßen oft nicht so ausgebaut sind, wie unsere Autobahnen, also besser vorher planen, wo es hingehen soll!
Sicherheit:

Reisen
in Australien kann man wirklich als sicher bezeichnen, nur in den
Großstädten sollte man etwas aufpassen - eben genau wie auch in Europa: Kein Land ohne Diebe! Zur Sicherheit auf dem Wasser muss gesagt sein, dass man als
Fremder niemals an einem Spot surfen gehen sollte, an dem niemand im
Line-up sitzt und auch niemand badet. Es wird in der Regel seine Gründe
haben und damit sind nicht nur Haie gemeint....
Auf den Straßen herrscht Linksverkehr, das ist etwas
gewöhnungsbedürftig. Meine Freundin hat mindestens 4x gefragt, warum
ich rechts fahre und Blinker und Scheibenwischer vertauscht man
regelmäßig, was aber in der Konsequenz nicht ganz so schlimm ist, wie als Geisterfahrer durch den 5 Kontinent zu sausen.
Sydney:
Die Stadt selbst hat einfach was! Ist zwar eine riesige Millionenstadt mit irrer Skyline aber 2-3 Tage Stop, bevor ihr euch auf die Wellenreitboards schwingt, ist Sydney sicherlich wert. Am Darling Harbour solltet ihr euch abends stärken und der botanische Garten mitten in der Stadt ist ein echter Genuß - und das auch für mich, obwohl ich kein Gärtner bin! Um Sydney herum gibt es jede Menge Spots und Surfschulen, so dass ihr auch bequem vor Ort eure Surfkurse und die Unterkünfte buchen könnt.
Melbourne:
... habe ich ausgelassen, aber meine Freundin hat sich später noch Melbourne angeschaut und sie war begeistert. Hierhin hat es recht viele Deutsche verschlagen und wer auf große Städte steht, der ist hier sicherlich richtig aufgehoben.
Spots zum Surfen in Australien:
Surfspots gibt es wie Sand am Meer - eigentlich überall: In und um Sydney, überall zwischen Sydney und Melbourne, auch zwischen Melbourne und Adelaide und natürlich auch zwischen Sydney und Brisbane (und weiter bin ich selbst nicht gefahren) und zwischen Brisbane und Cairns.
Fangen wir im Süden an: Dort ist als erstes Torquay zu nennen, klare saubere Welle, (wie fast überall in Australien) - dank des Indischen Ozeans.
Torquay:
In Torquay gibe es auch jede Menge Outlet-Stores der gängigen Marken - aber richtig günstig waren die meines Erachtens auch nicht. Aber das Surf-Museum ist witzig, das sollte man gesehen haben, wenn gleich nicht jedes Museum in Australien sehenswert ist, aber das Surf Museum zeigt klasse Fotos, die den Besuch lohnen.
Surfers Paradise:
Der nächste Top-Surf-Spot liegt weiter im Norden in der Nähe von Brisbane: Surfers Paradise. Ich fand es gar nicht so paradiesisch: Viele Hochhäuser, Fast Food, Discos und Trubel. Uns war es zu laut und auch etwas zu "perfekt". Dennoch läuft hier eine richtig saubere Welle rein und es gibt reichlich Platz auf dem Wasser.
Byron Bay
Ein ideales Plätzchen dagegen ist Byron Bay - mittlerweile auch bei vielen Surfern bekannt und das mit recht: Ein nettes kleines Örtchen ohne Hochäuser mti einem guten Spot - der Surfspot kann bei guten Wellen allerdings auch schon einmal etwas crowded werden! Hier gibt es zahlreiche Surfschulen, die sehr guten Unterricht anbieten. Besonders an den Wochenenden kann es zum Wohnen hier eng werden, aber es gibt ausserhalb von Byron Bay immer auch Alternativen zum ausweichen.
Surfreisen in Australien
Wegen der großen Entfernungen wird in Australien viel geflogen, aber das Reisen mit Auto oder auch dem Camper bringt auch viel Spass, tolle Erlebnisse und man ist individuell und auch einfach flexibler. Für die Auto Fans muss gesagt werden, dass es jede Menge Motels und auch Hütten auf den Campingplätzen für kleines Geld gibt (ab ca. 40 Dollar die Nacht!), so dass man es recht bequem hat und nie lange suchen muss. Je touristischer, desto teurer, das versteht sich dann aber wie immer von selbst. Die Camper Gemeinde tut gut daran, den Camper voher zu buchen! Wem das Alter des Wagens nicht so am Herzen liegt, der bucht seinen Kult VW sicher beim Wicked Camper:
- wer mehr Komfort zu einem vernünftigen Preis sucht, der ist richtig beim Camperman aufgehoben:
Natürlich geht es auch neuer, dann aber gleich auch deutlich teurer.
Visum
Ein Visum ist erforderlich, kann aber bequem auf einer der Internetseite kostenlos beantragt werden, die Visa-Erteilung kommt dann automatisch einen Tag später per Mail.
Dies und das für einen Surfurlaub in Australien
... man sollte meinen, dass das Obst in Australien -einem Agrarland- preiswert und qualitativ gut sei. Das stimmt aber nur dann, wenn man sich an die Saisonzeiten hält. Wie wir z.B. an Weintrauben. Ein Kilo kostete im März nur ca. einen Euro!... und das in excellenter Qualität. Aber Mangos haben wir vergeblich gesucht und die Nektarinen waren von grauenhafter Qualität. Alkoholika gibt es nicht im Supermakrt, sondern in den Liquor Stores. Weinliebhabern wird dabei das Herz förmlich aufgehen. Beste Rote und Weiße brennen quasi darauf, probiert zu werden - und dies zu mehr als reellen Preisen! Im Übrigen kann ich immer auch einen Besuch einer Weinerei empfehlen. Die angebotenen Weine sind nicht immer gerade ein Schnäppchen, aber sooooo lecker. Am Besten gleich ein Haus mit Restaurant aussuchen, dann hat man die grosse Chance auch richtig gut zu essen und ein Känguruh Steak hat schon was! Ansonsten sind die Preise beim Einkaufen wie bei uns, nur in den großen Supermärkten gibt es oft sehr gute Angebote wie "2 für 1" oder ähnliches. Mir hat es die Kette "Cooles" angetan, wenn man da übrigens eine Kundenkarte besitzt, bekommt man einerseits Prozente beim Einkauf, andererseits kann man an einigen Tankstellen 3 cent günstiger Tanken - und auf die Dauer kann da schon was zusammen kommen!
Zu guter Letzt kann ich nur empfehlen, viel, viel Zeit mitzunehmen. Wir waren vier Wochen unterwegs - und wir müssen wieder hin !!!
Euer Rolf
P.S.: Als Mitarbeiter vom Team Sun and Fun Surfing, stehe ich euch gern für alle Fragen bereit. Wir können euch Flüge, Mietwagen und auch Unterkünfte in Australien buchen!