Kiten und Windsurfen in El Yaque und Coche in Venezuela

 
Das Sportreisen Team Nord auf Inforeise in El Yaque und Coche in Venezuela!
Das Sportreisen Team Nord auf Inforeise zum windsurfen und kiten in El Yaque und Coche!

Kiten und Windsurfen in El Yaque und Coche in Venezuela

Windsurfen und Kiten in  Venezuela - Die Traumspots von El Yaque und Coche!

 
Inforeise El Yaque und Coche... da klingelte am Donnerstag das Telefon: "Wir haben noch einen Fixplatz für morgen, hast du Lust für drei Tage mit nach El Yaque und Coche zum kiten und windsurfen zu kommen?"
Klar hatte ich Lust! Auch wenn es recht anstrengend ist für drei Tage in die Karibik zu jetten, aber ich war ja auch schon seit ein paar Jahren nicht mehr dort und so könnte ich zum einen schauen, was sich in den Hotels und am Spot so getan hat und ein paar gute Stunden beim kiten und windsurfen auf dem Wasser springen sicherlich auch dabei raus - zumal zu dieser Jahreszeit El Yaque und Coche zu den windsichersten Spots der Welt gehören. Also Sachen gepackt und ab zum Flieger. Da es für ein Bahnfahrkarte zu kurzfristig war, bzw. diese genauso teuer war, wie der Anschlußflug, habe ich mich für den Zubringer von Bremen nach Frankfurt mit der Lufthansa entschieden. Die Zeiten waren dabei kaum besser als mit der Bahn, da der Aufenthalt in Frankfurt doch recht lang war, aber dennoch kann ich jedem diesen Anschlussflug nur empfehlen: Das Gepäck wird duchgecheckt und so kann man die Zeit in Frankfurt auf dem Flughafen für einen kleinen Shoppingbummel oder ein leckeres Mittagessen verwenden. Besonders bei der kurzen Zeit vor Ort war ich so doch erholter als 4 Stunden im Zug zu sitzen.
 

Tipp 1: Wenn das Rail und Fly auf den Flügen nach El Yaque nicht enthalten ist, besser in den "teuren" Apfel beißen und einen Anschlußflug nutzen.... es ist einfach bequemer und ihr spart euch die Kraft für das windsurfen und kiten in El Yaque und Coche!

  
Inforeise El Yaque und CocheAlso dann ab zum Flughafen und los geht es, aber gleich in Bremen wurde ich kurz vor dem Boarding noch einmal ausgerufen..... na, das geht ja gut los! "Herr Bischoff, die Maschine ist leider überbucht! ... würde es ihnen etwas ausmachen in der Business-Class mitzufliegen?" Nöö, natürlich nicht, also auf dem 45 Minuten-Flug nach Frankfurt noch einen leckeren Sandwich verdrückt und in dem schicken Ledersessel gesessen, aber ganz ehrlich: Innerdeutsch lohnt sich die Business-Class wirklich nicht. Ab Frankfurt geht es dann mit einer grossen Maschine weiter, die leider gnadenlos ausgebucht war und da wir zu kurzfristig die Reise geplant hatten, war keine Zeit mehr für eine Sitzplatzreservierung. Auf der letzten Surfreise habe ich die Vorteile der Sitzplatzreservierung wirklich genossen. Nun saßen meine beiden Kolleginnen irgendwo im Flieger verteilt und das für die nächsten 10 Stunden. Also habe ich mich einfach mal neben Sara aus dem Ticketing in den Gang gestellt und gehofft, der Platz neben ihr bleibt frei, bis von hinten eine nette Mitvierzigerin sich durch die Reihen schob und fragte: "Gehört das Kind zu ihnen?" Sara (24 Jahre!) stand empört auf mit den Worten "..ich bin kein Kind!" und ganz ehrlich -auch wenn ich biologisch es als Frühstarter mit 14 Jahren vielleicht noch hinbekommen hätte - es war auch für mich nicht  gerade ein Kompliment, aber der Running Gag für unsere nächsten drei Tage war geboren und überall stellten wir Sara als meine Tochter vor. Die gute Dame saß dann die nächsten  10 Stunden neben Sara und mein Platznachbar war glücklicherweise ein Surfer, der auch im Hotel Oasis in El Yaque einquartiert war, so konnten wir im Geiste schon einmal ein paar Langschläge in der Karibik surfen und ein paar Caipis im Los Piratos zu uns nehmen.
 

Tipp2: Auf eurer Surfreise auf alle Fälle die 10 Euro pro Strecke für die Sitzplatzreservierung investieren - es lohnt sich!

Inforeise El Yaque und CocheFast alle Flüge der Condor stoppen auf dem Hinweg auf irgendeiner schönen Karibikinsel und der Flug über die Karibik ist - vorausgesetzt man hat einen Fensterplatz- wirklich atemberaubend. Wir hatten eine Zwischenlandung auf Barbados, wo das Flugzeug vollständig desinfiziert werden musste, damit keine Fliegen und Käfer aus Europa auf Barbados Asyl beantragen können. Im Klartext sah es dann so aus, dass zwei Stewardessen mit einer Spraydose durch die Kabine rannten und alle 5 Meter einmal einen Stoss abgaben.... die ganze Situation wirkte etwas skurril, aber wer reist der weiß: Andere Länder, andere Sitten - und so ist es eben auch auf einer Surfreise nach El Yaque und Coche
Nach einem 45-minütigen Weiterflug, übrigens ohne Umsteigen, landeten wir nun endlich in Venezuela, wo wir uns die nächsten 90 Minuten mit der Einreise beschäftigen konnten.
 

Tipp 3: Beim Verlassen des Flugzeuges in El Yaque sich unbedingt nach vorn drängeln so weit es nur geht, je weiter man vorn ist, desto weniger Zeit verbringt man in der Warteschlange der stickigen Ankunftshalle und desto eher könnt ihr zum surfen und kiten in El Yaque und Coche auf das Wasser gehen.

Inforeise El Yaque und CocheDer Transfer vom Flughafen nach El Yaque dauerte wirklich nur ca. 10 MInuten und wird bei allen Sun and Fun und Happy Surf Reisen komplett organisiert, so daß wir ruckzuck schon bei unserem deutschen Hotelier Olli im Hotel Atti auf der Dachterrasse ein kühles Bier geniessen konnten (mein Tip: Solero!). Der Ausblick über die nächtliche Karibik, der warme laue Wind, Salsa und Merengue Musik und die nette Stimmung im Hotel Atti ließen nun zum ersten Mal so richtig Urlaubsstimmung aufkommen, auch wenn wir wußten, dass ein recht arbeitsreicher Tag vor uns liegt. Schnell noch Geld getauscht, dann sind alle auch ziemlich platt gegen 24.00 Uhr (nach deutscher Zeit schon 06.30 morgens!) ins Bett gefallen. Die Uhren in Venezuela werden übrigens um 6 Stunden und 30 Minuten vorgestellt. Der Präsident Hugo Chavez meinte, es wäre für den Bio-Rhythmus besser, die Uhr um weitere 30 Minuten vorzustellen, andere behaupten aber, es wäre eine Sympathie mit dem Iran und ein Protest gegen die USA, denn auch der Iran lebt 30 Minuten zurück... oder vor -  aber ist auch eigentlich egal: Hauptsache der Wind weht zur richtigen Zeit in El Yaque!
 

Tipp 4: Am besten Bargeld nach Venezuela mitnehmen und im Hotel oder Surfshop vor Ort tauschen. Die Wechselkurse sind wesentlich besser, als am Flughafen- erlaubt ist dies zwar nicht, wird aber geduldet!

 
Inforeise El Yaque und CocheNun begann am nächsten Morgen unsere eigentliche Arbeit in El Yaque: Hotels begutachten. Das heißt: Rein ins Hotel, jede Zimmerkategorie anschauen, vergleichen, mit Hoteliers sprechen, Notzien machen und wieder raus.... und das bei 9 Hotels in El Yaque. Die Einzelheiten möchte ich dem Leser lieber ersparen, aber es ist wirklich Arbeit und kein Spaß mehr. Das Schlimmste daran ist, dass man bei jedem Meerblickzimmer den anderen Surfer auf dem Wasser beim windsurfen und kiten zuschauen kann und mit Tränen in den Augen wieder ins nächste Zimmer huschen muss! Dafür kann ich euch aber nun zu jedem Hotel und jedem Zimmer genau sagen wie es vor Ort aussieht und wer spezielle Fragen zu den Hotels in El Yaque hat, der ist bei uns -dem Sportreisen Team Nord- nun bestens aufgehoben. Als Kurzfazit ohne Anspruch auf Vollständikeit nur ein erster Eindruck aus persönlicher Sicht:
Hotel Atti: Mein Lieblingshotel am Ort mit nettem Service, gutem Preis-Leistungsverhältnis, allerdings etwas oberhalb des Strandes (ca. 3 Minuten), ideal für jeden, dem der kurze Weg nichts ausmacht.
Hotel Windsurf Paradise: Hier wohnen die Happies... direkt an der Station des Happy Surfpools und in der Pole Postion. Besonders die  Kat. A Zimmer haben einen tollen Ausblick und sind sehr empfehlenswert.
Hotel Oasis: Direkt an der Planet Station, sauber und ordentlich, besonders der große Strandabschnitt gefällt mir hier und der Hotelier Josef gibt sich richtig Mühe.
Im Hotel Casa Viva habe ich dann Martin wiedergetroffen, mit dem ich schon 1991 auf Karpathos gesurft habe. Das Casa Viva ist in den Doppelzimmern ideal für Singles und Paare, die es gern gesellig mögen und wirklich Weltklasse sind die Appartements mit einem Traumausblick. Wenn ihr aber ins Casa Viva wollt, dann müsst ihr ganz früh buchen, denn das Haus ist fast immer ausgebucht. Bei Surfern und Kitern aus aller Welt hat sich hier der nette Service rumgesprochen.
 

Tipp 5:  Es gibt insgesamt mehr als 10 Unterkünfte in El Yaque und Coche in Venezuela, die sich mit allen Surfstationen kombinieren lassen. Oft kommen die Feinheiten in den Hotelbeschreibungen nicht so richtig raus, ruft uns also lieber an und lasst euch persönlich zu eurem Traumhotel beraten bevor ihr eure Surfreise bucht!

 
Inforeise El Yaque und CocheObwohl es nun am Samstag nachmittag mit satten 6 Bft. wehte, mußten wir ins Boot nach Coche einsteigen. Unser Zeitplan war super eng gesteckt und auch wenn ich lieber Surfen in El Yaque gegangen wäre, ging die Arbeit vor. Die Fahrt nach Coche dauert nur ca. 30 Minuten und die Calypso raste flink über das Meer.... bis der Motor ausfiel. Zum Glück kam kurze Zeit später ein Ersatzboot, so dass wir auf offener See von Boot zu Boot springen durften.... ganz ehrlich: Nicht ganz ungefährlich aber es hat alles gut geklappt und im nachhinein war es ein witziges Highlight der Reise. Coche hat sich seit meinen letzten Besuch nur wenig geändert aber beide Hotels - das Coche Speed Paradise und auch das Punta Blanca - haben einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht. Während meine Einstellung früher oft war: "Ödes Eiland - was will ich da?" so ist es heute doch eher: "Wow, entspannen, relaxen, erholen... vielleicht mit El Yaque kombinieren. Zum Surfen ist es nicht mehr so prall, aber zum Kiten ist es super!
 

Tipp 6: Wenn ihr im Windsurf Paradise oder im El Yaque Paradise wohnt, so könnt ihr auch eine Nacht auf Coche wohnen - ohne Aufpreis, aber natürlich nach Verfügbarkeit.  Ich würde sogar immer auch über eine Kombi mit jeweils einer Woche auf jeder Insel nachdenken!

 
Inforeise El Yaque und CocheDie Kitestation von unserem Partner Chris am Hotel Plunta Blanca auf Coche ist extrem nett: kleiner Shop, nette Bar und eine Terasse, die irgendwie eine Mischung aus Western Saloon und Lounge ist. Chris legt Wert darauf, daß sein Center absolut Merengue und Reggae frei ist! Bei einem kühlen Polar und wirklich chilliger Musik haben wir hier wohl den schönsten Sonnenuntergang der Karibik erlebt und uns sehr, sehr nett mit Chris und seiner Freundin Jenny (ein echter Augenschmaus!) unterhalten. Schon drüben in El Yaque ist uns Chris empfohlen worden. Er gestaltet derzeit den besten Kiteunterricht in Venezuela. Seine Schulung per Funk ist wirklich herausragend und wer sich nicht scheut, Kiteunterricht in englischer Sprache zu bekommen, der sollte unbedingt einen Kurs vorbuchen.
Inforeise El Yaque und CocheIm Punta Blanca war genau an dem einem Abend, den wir im Hotel waren, eine Hochzeit! Feuerwerk, viel Musik und  noch mehr Caipirinha... die Venezuelaner können wirklich feiern und ich glaube, sie trinken auch nur guten Alkohol, denn ich hatte überhaupt keinen Schädel am nächsten Morgen (den ich bei der Menge eigentlich hätte haben sollen!). Meine mitreisenden Damen kamen allerdings nicht so gut aus dem Quark, so dass ich mich gleich wieder ohne sie auf das Boot in Richtung El Yaque gesetzt habe, denn es ballerte schon wieder und ich konnte es nun nicht mehr aushalten: In Boardshorts am Top-Windsurfspot und immernoch nicht auf dem Wasser! Also, ab auf das nächste Boot! Oh Gott: es ist wieder die Calypso.... nun hat sie aber einen neuen Motor und die Fahrt klappte dann tatsächlich reibungslos.
 

Tipp 7: Die Boote zwischen Coche und El Yaque fahren mindestens dreimal morgens und dreimal abends, also auf alle Fälle mindestens einen Tagesausflug nach Coche unternehmen. Zum Windsurfen ist es auf Coche nicht ganz so prall, aber der Kitespot auf Coche ist phänomenal!

 
Inforeise El Yaque und CocheUnsere nun letzte Nacht war im Windsurf Paradise geplant, dem absoluten Happy Stammhotel. Einchecken im Hotel, Umziehen, Trapez rauskramen, runter zur Station: Exakt 8 Minuten. Unser Stationsleiter Andy kam gerade von einem Langschlag zurück und überließ mir gleich bereitwillig sein Material, so brauchte ich nur 9 Minuten von Ankunft bis zum Surfen! Das ist Weltrekord! Allerdings fuhr Andy 6.6 qm und dafür war ich doch nicht in die Karibik geflogen. Nach 10 Minuten war ich aber schon kräftig überpowert, also runter auf 5.9 und dann nach einer halben Stunde auf 5.4 qm.... und das machte richtig Spaß. Mein zarten 87 kg waren nun auch richtig angeblasen und die nächsten 2 Stunden waren ein wahrer karibischer Traum und besonders auf dem F2 Spice hatte ich eine richtig gute Zeit. Insgesamt gefiel mir das F2 Material mit den North Segeln bei Happy Surf sehr gut, auch wenn ich privat sonst immer Fanatic gefahren bin. Wer lieber Fanatic fährt, der geht eben zur Planet Station und wer Mistral möchte, der surft am Club Mistral. Meine ehrliche Meinung dazu: Kein Hersteller baut heute noch schlechte Boards und in jeder Palette findet man sein passendes Brett. Der Stimmung wegen würde ich bei Andy im Happy Surfpool buchen.
Inforeise El Yaque und Coche Der Stehbereich war übrigens doch kleiner als erwartet, bzw. das Wasser tiefer, als ich es in Erinnerung hatte, dennoch gibt es gute 200 m Stehbereich in El Yaque, die zum Teil aber auch schon brusttief sind. Dafür ist der Strand aber besonders vor der Happy Station etwas größer geworden, so dass es hier keine Engpässe bei kurzen Pausen mehr gibt. Boardwechsel, Materialgeschwätz, Après Surf und Stimmung gefallen mir am Happy Surfpool Center in El Yaque einfach am besten. Nach fast 3 Stunden war ich nun fix und foxi und ich musste auch schon wieder spurten, denn Tanja, die Happy Reiseleitung, hatte uns einen Tisch in Juan Griego zum Sunset Dinner reserviert. Mit weiteren 15 Happy Gästen kamen wir zwar zu spät für den Sonnenuntergang aber rechtzeitig für einen Red Snapper und jede Menge Polar-Beer. Im Los Piratos haben wir dann den Abend noch feucht fröhlich ausklingen lassen und mit einem verklärten Lächeln auf den Lippen beschloss ich für mich einmal mehr: Der ideale Surfurlaub ist doch bei Happy, denn das Gesellige gehört für mich einfach zu einem Urlaub dazu!

 

Tipp 8: Wer im Surfurlaub nette Leute kennenlernen will und auch neben dem Windsurfen oder Kiten viel Spass haben möchte, der sollte bei uns seine Surfreise in den Happy Surfpool buchen!

 
Inforeise El Yaque und CocheÜbrigens, etwas verklärt habe ich sicherlich auch am nächsten Morgen dreingeschaut, als Marion und Sara an meiner Tür klopften: "in 10 Minuten haben wir eine Supervision!" .... oh mann, muss das jetzt sein... nur drei Stunden Schlaf, die Merengue Beats noch in den Ohren und im Mund noch den Geschmack von Limetten? Ja muss sein, schliesslich sind wir nur so kurz da, also auf zum Premium Kitecenter, ab mit Marvel, der kleinen venzuelanischen Kitegranate ins Boot und Kiten unter ihrer Beobachtung. Die Supervision ist eine tolle Idee: Kiten auf dem offenen Meer unter Beaufsichtigung. Das sichernde Boot ist immer in der Nähe und die Kitelehrer geben Tipps und helfen. Besonders, wenn man den Spot noch nicht kennt, oder sich nicht ganz sicher ist, ist die Supervision eine tolle Idee. Robby und Marvel vom Premium Kitecenter sind dabei erste Klasse.
 

Tipp 9: Quält euch nicht im Kiteurlaub, bucht lieber eine Supervision oder auch eine Radio-Schulung, also Schulung mit im Helm integriertem Kopfhörer und Funk vorab. Der Lernerfolg ist einfach schneller da und euer Kiteurlaub in Venezuela wird ein voller Erfolg!

 
Inforeise El Yaque und CocheNun war es allerdings schon fast mittags und wir mussten noch die letzten beiden Hotels anschauen... also wieder ab an die Arbeit, dann schnell  in den Flieger und zurück nach Hause. Einchecken und Boarden geht in El Yaque zum Glück schneller als die Einreise, allerdings kann der Check In in El Yaque die Meilen für Miles and More Sammler nicht anrechnen, also für Surfurlauber mit Miles und More Karte: Boardingkarten aufheben! In Venezuela wird das Gepäck zwar zum Zielflughafen durchgecheckt, aber man benötigt in Frankfurt noch neue Boardkarten, die man übrigens auch in Frankfurt direkt am Gate bekommt und somit gar nicht so lange am Transferschalter der Lufthansa warten muss. Auf dem Rückweg hat es dann leider meine Kollegin Sara magentechnisch komplett zerlegt. In El Yaque kam es in diesem Winter allgemein vermehrt zu Durchfallerkrankungen, mal auf einen Schlag in einem Haus, mal schleichend. Dabei ging es von kurzem Durchfall bis hin zu schwerem Krankheitsverlauf. In El Yaque gibt es die unterschiedlichsten Gerüchte, von Koli-Bakterien über Novovirus zu mangelnder Hygiene in den Küchen. Tatsache ist, dass ich selbst Kunden dorthin gebucht habe, die mir nachher mitgeteilt hatten, daß sie mit dem Novo Virus dorthin geflogen sind! In den letzten Wochen hat sich die Situation aber weitesgehend entschäft und ich rate jedem Surfurlauber: Verhaltet euch -wie auch in Ägypten- vorsichtig in punkto Wasser und Essen und dann sollte dem nächsten Wintersurfurlaub nichts mehr im Wege stehen. In den guten Restaurants, wie z.b. dem Atti, dem Forza Seis, dem Rocco,  dem Cafe Local und vor alle mittags im Sharks gibt es keine Probleme. Fragt vor Ort die Stationsleiter, was sie aktuell empfehlen und Infos dazu gern auch immer bei uns. Aber eines noch zu diesem Thema: Das Frühstück ist nirgends so richtig weltklasse. Ich würde beim nöchsten Mal doch wieder Nutella und Müsli mitnehmen!
 

Tipp 10: Wasser nur aus Flaschen und: "Cook it, peel it or leave it!", dann steht dem Surfurlaub oder Kiteurlaub in El Yaque nichts im Wege. 

 
Beim Reisen im Land und auch beim Check inn kam uns zu Gute, dass Sara fliessend spanisch spricht und auch Marions Kenntnisse waren in dem Bereich weitere als meine und das hilft einem in Südamerika richtig weiter. Selbst mit nur ein paar Brocken sind die Menschen gleich wieder aufgeschlossen und freundlich. So konnte sie für uns auf dem Rückweg auch gleich einen Notausgangsplatz ergattern und das auch noch für lau, aber Achtung: die vordere Reihe der Notausgangsplätze ist gar nicht so toll: Die Beinfreiheit ist eingeschränkt, weil vor den Sitzen dei Wand der Toilette ist, die dann auch noch laut ist. So richtig aus dem Fenster schauen kann man nicht und die Rückenlehne ist auch nicht umklappbar. 
 

Tipp 11: Wenn es jeweils 2 Reihen Notausgangsplätze gibt immer die hintere Reihe reservieren, fragt bei eurer Surfreisebuchung gleich nach Sondermenüs, Sitzplatzreservierungen, Parkplatzbuchungen, Versicherungen etc. so reist ihr dann entspannter in den Urlaub! 

 
... und ein letzter Tipp zur Reisebekleidung: Dicke Sachen können getrost zu Hause bleiben, aber dennoch würde ich eine lange Hose für abends und ein Sweatshirt oder Hemd mitnehmen. Badelatschen,  Boardshorts, Lycra gehören auf alle Fälle ins Gepäck. Ich würde auch ruhig einen Shorty einpacken, denn zum Kiten, als Prallschutz oder beim Sunset Surf kann es manchmal etwas frischer werden. Ich bin zum Kiten und surfen immer ohne Surfschuhe ausgekommen, diese gehören aber meines Erachstens immer ins Gepäck (Für den Fall, dass man sich einen Sonnenbrand holt, oder irgendwo hineintritt!).
 
 

Fazit der Kurzreise zum Windsurfen und Kiten nach El Yaque:

Inforeise El Yaque und Coche - es ist immernoch ein Traum Windsurfspot und auch  einer der besten Kitespots überhaupt. Die WIndausbeute ist einfach gigantisch, es gibt  tolle Ausflugsmöglichkeiten und das Nachtleben ist ausreichend.
- Coche ist besser als sein Ruf! Wer sich erholen will und super Kiten möchte ist hier bestens aufgehoben.
- Durchfallerkrankungen gab es in El Yaque, aber man sollte einmal abwarten wie es sich entwickelt. Ich hatte keine Probleme und mit dem richtigen Verhalten sehe ich persönlich auch kein Risiko.
- In punkto Wind ist El yaque einfach unschlagbar. Von Mitte Dezembe bis Mitte April gibt es weltweit keinen sichereren Spot! 
- Kiten lernen ist doch in tiefem Wasser klasse und besonders die Supervision hat mir gut gefallen.
- Sonnenschutz, Sonneschutz und Sonnenschutz! 
 
 

Bei allen Fragen zu El Yaque, Coche und Venezuela allgemein stehe ich euch von Montags-Freitags von 09.00-18.00 Uhr zur Verfügung.

 

Euer Axel

 

Sportreisen Team Nord 

 
 
 
letzte Aktualisierung: 05.05.2008
 
 

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